Deutsche Schäferhunde
“von der Rammheide”
Mitglied im
Verein für Deutsche Schäferhunde e.V. (SV)
Mitglied des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH)in der Federation Cynologique(F.C.I.)

 

Das schönste Bundesland - Saarland

II

  Ich heiße Carmen Müller und mein größtes Hobby ist die Arbeit mit und die Zucht von Deutschen Schäferhunden. Schon im Alter von 5 Jahren brachte ich damals unserem ersten Schäferhund ganz alleine einige Übungen bei. Die Anregungen bekam ich durch den Walt Disney Film “Barry, der Bernhardiner”. Ab dem Jahr 1995 habe ich meine ersten Erfahrungen mit dem Führen von einigen Hunden auf OG-, sowie LG und auch Bundessiegerzuchtschauen gesammelt. Ich war im Jahr 2000 die erste saarländische Jugendliche, die das goldene Hundeführerabzeichen im Bereich “Zucht” erworben hat. Im Moment bin ich Inhaberin der Übungsleiterlizens, sowie die Zuchtwartelizens.

Nach dem Tod meines Vaters im Jahr 2009 übernahm ich den Zwingernamenschutz vom Verein für Deutsche Schäferhunde und ich hoffe ich kann ihn im Sinne meines Vaters weiterführen.

Für meinen Vater Berthold stand schon in früher Jugend der Wunsch nach einem Hund ganz oben auf seiner Wunschliste. Am liebsten sollte es ein “richtiger”, das heißt ein mittelgroßer Hund sein. Die Rasse war damals noch nicht festgelegt.
In seinem Elternhaus war aber ein Hund nicht erwünscht, so daß dieser Jugendtraum eine ganze Zeit lang in Vergessenheit geriet.
Als er im Jahre 1974 meine Mutter Oranna heiratete und die erste eigene Wohnung bezogen wurde, trat auch der Wunsch nach einem Hund wieder zu Tage. Meine Mutter konnte diesen Wunsch nicht recht verstehen, da sie wie wir immer sagten, vor einem Wellensittich Angst hatte. Nach dem Bau des eigenen Hauses mit Garten war endlich Platz für einen Hund da. Nach Absprache mit meiner Mutter kam aber nur ein Welpe in Frage, den man wachsen sah.
Im Jahr 1986 kam unser erster Hund zu uns in die Familie. Orak war “nur” ein im Gebrauchshunderegister des SV registrierter Schäferhund, aber für unsere ganze Familie der Anfang einer immer noch andauernden Begeisterung für den Deutschen Schäferhund.
1988 bekam mein Vater dann unseren ersten, richtigen Schäferhund mit Papieren: Akim von der Brandseiters. Mit ihm sammelten wir unsere ersten Erfahrungen bei Zuchtschauen, Ausdauerprüfungen und Körungen. Leider verstarb Akim viel zu früh schon im Alter von vier Jahren.  Nur vier Wochen vor der Landessiegerprüfung, für die er sich mit meinem Vater als Hundeführer qualifiziert hatte. Seine letzten Prüfungen legte er mit 285,286,287 also mit steigender Tendenz ab.
Nachdem uns Akim leider verlassen hatte, wollten wir eigentlich keinen Hund mehr dazu. Aber der Zwinger war leer und es fehlte der ganzen Familie etwas, worauf wir alle nicht verzichten konnten. Wir waren ja mit dem Bazillus Deutscher Schäferhund infiziert.
1992 bekam meine Mutter von meinem Vater die Deutsche Schäferhündin “Hera von der Herrenacht” geschenkt. Nachdem meine Mutter ja schon mit Orak mehrmals die SchH 3 und auch viele Fährtenhundprüfungen abgelegt hatte - auch bei Landesfährtenhundprüfungen im Sv , sowie im DVG- nahm sie die Ausbildung von Hera selbst in die Hand. Nachdem Hera die SchH 3, Zuchtbewertung V und die Körung in Klasse 1 erreicht hatte, war die Ausbildung soweit abgeschlossen. Ein Zuchteinsatz von Hera war aber damals nicht geplant. Das sollte sich jedoch rasch ändern. Nachdem wir  mehrere Welpen käuflich erworben hatten, aber nie einen fanden, der unseren Erwartungen entsprach, reifte der Gedanke Hera zur Zucht zu verwenden.
Im Jahre 1995 war es dann soweit: auf den Namen “von der Rammheide” wurde der Zwingernamenschutz vom Verein für deutsche Schäferhunde erteilt.
Im Jahr 1996 fiel der A-Wurf in unserem Zwinger “von der Rammheide”. Obwohl es nur 3 Welpen waren, konnte man doch von einem vorzüglichen Wurf sprechen.
Aik von der Rammheide legte die SchH 3 ab, wurde in Nürnburg 1998 auf den Tag genau zweijährig SG 22 in der JHKL Rüden, in der Gebrauchshundeklasse erreichte er V 88 und wurde in Körklasse 1 auf Lebenszeit angekört.
Akim von der Rammheide legte auch mehrmals die SchH 3 ab, erreichte auf der LG-Zuchtschau in der Gebrauchshundklasse die Bewertung V und wurde auch in Körklasse 1 auf Lebenszeit gekört.
Alfa von der Rammheide legte die SchH 2 ab, erhielt auch auf der LG-Zuchtschau die Bewertung V , wurde in Körklasse 1 angekört und auch in der Zucht eingesetzt.

Bis zum Jahre 2009 fielen im Zwinger “von der Rammheide” insgesamt 5 Würfe.

Mein erster züchterischer Einsatz wird der im Sommer geplante F-Wurf “von der Rammheide” sein.

 Ich hoffe, daß ich unsere Zuchtlinie mit Balko vom Lauterstein, Aik von der Rammheide, Zanto Fichtenschlag, Atlas Bad Boll, usw. erfolgreich weiterführen kann.